Hazelwoodstock 2 und The Johnny Komet

Neulich versprochen, schon ist es soweit! Seit heute läuft das endgültige Festival: Hazelwoodstock 2! Leider nun doch nicht direkt in den heiligen Hallen des Hazelwoodstudios. Nach den finalen Querelen mit dem Vermieter (wer mehr erfahren möchte findet hier alle schmutzigen Details) findet das Großereignis nun in eiligst organisierten, der Familie nahestehenden Locations statt: dem Café KoZ, dem iVi (Institut für vergleichende Irrelevanz) und am Samstag in der Brotfabrik. Hier werden dann auch wir unseren bescheidenen Live-Beitrag leisten. Wer wann wo genau spielt und auch sonst einfach alles zu diesem heiligen Spektakel findet ihr hier. Und falls ihr es tatsächlich noch nicht gesehen habt zeige ich hier nochmal Oszkars audiovisuellen Trailer-Beitrag (inklusive des süßen Ukulele-Hits „SuperRey“)

Und wo wir schon gerade schon so ausschweifend über die hohe Qualität von Oszkars aktuellem artistischen Output plaudern, muss nun auch an dieser Stelle endlich einmal die Rede auf sein neuestes, dreiköpfiges (feuerspeiendes?) Steckenpferd kommen: The Johnny Komet. Gitarre, Bass, Schlagzeug – mmmh! Am vergangenen Samstag waren Oszkar, Laurens und Herr Konrad erstmals und erstklassig Live auf der Bühne im MUZClub zu sehen. Davon gibts leckererweise einen kleinen Ausschnitt:

Wenn ihr – und davon gehe ich aus – mehr davon hören wollt, könnt ihr euch hier mal umsehen.

So, nu ist genug rumgehockt! Auf zum Hazelwoodstock nach Frankfurt! Wir sehen uns spätestens am Samstag in der Brotfabrik!

Zoltán

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Wir sind drüben!

2012 ist da und wie im letzten Post schon versprochen sind wir tatsächlich sozusagen auf der Bühne ins neue Jahr gestartet. Naja zumindest direkt von der Bühne auf die Dachterasse, aber alles der Reihe nach. Eine auch für Nürnberger Verhältnisse sehr ausgefallene Location hatte sich der Veranstalter des erst zum zweiten Mal stattfindenden Silvestivals für unser Konzert ausgedacht. Die Aula des Johnannes-Scharrer-Gymnasium ist aber wenigstens kein holzgetäfelter und bestuhlter Alptraum aus eigenen Schulzeiten, sondern die große zentrale Halle eines erst in den 70er Jahren erbauten und später ausführlich Asbest-sanierten „modernen“ Gymnasiums. Immerhin die größte Indoor-Location des Festivals. Leider lief der Soundcheck nicht ganz reibungslos und wir mussten mit recht unbefriedigenden Eindrücken pünktlich zur Einlasszeit die schöne Bühne räumen. Aber glücklicherweise konnte später beim Essen noch ein anderer Tonmann zur Kontrolle aquiriert werden, der die bis dato von der Anlage komplett verweigerten Höhen aus seinem Hut zauberte (Großes Dankeschön hierfür, die Rettung für 2011!).

Im nahezu vollen Saal betraten wir dann also guten Mutes gegen 21:45 Uhr die Bühne, um ein wahres Mammut-Set zum Besten zu geben. Unsere vom Motto des Festivals („20 Bands, 10 Locations, 0 Böller“) angefeuerte größte Befürchtung von viel Kommen-und-Gehen während des Konzerts traf nur in sehr geringem Umfang ein, vielmehr sammelte sich im Zentrum vor der Bühne eine sehr ausdauernde enthusiastisch feiernde und tanzende Menge. Drum herum tat allerdings die helle Neonbeleuchtung auf den Gängen des modernen Gymnasium das Ihrige, um die gute Stimmung auch in ihre Schranken zu verweisen (so ganz konnte man das „Aula-Gefühl“ einfach nicht wegblenden). Ein langes Set mit vielen Glanzpunkten, Goldglitzerregen, lange nicht gehörten Klassikern, der vielversprechenden Premiere eines völlig neuen Songs, einigen spontanen Neukompositionen und auch Textvariationen, Oszkar lief – der gute Mann kam immerhin direkt aus Kuba angeflogen und hatte aufgrund einer leichten nervlichen Anspannung beim Fliegen schon viel zu lange kein Auge mehr zugemacht – zu turbulenter Hochform auf und am Ende musste schließlich die zweite Zugabe genügen, sonst wären wir wahrlich nicht vor dem Jahreswechsel auf die (das geheime Prunkstück der Location) riesige Dachterasse des Gebäudes gekommen, wo wir schließlich gerade noch rechtzeitig aus dem Treppenhaus gespült wurden, um die ersten Glockenschläge des neuen Jahres willkommen zu heißen und uns gegenseitig um die Hälse zu fallen. Silvester eben, ihr kennt das…

Und das neue Jahr startet schon sehr vielversprechend. Entgegen unseres Vorhabens, uns im Proberaum zu verkriechen hat uns unsere Mutter Hazelwood zu einem letzten prunkvollen Festival in die heiligen Hallen des Hazelwood-Studios eingeladen. Die viel gerühmte Yellowstage schließt für immer ihre Pforten und lädt zu diesem Anlass die gesamte musikalische Belegschaft ein, ihr die letzte Ehre zu erweisen. Wir folgen dem Ruf natürlich gerne und sind daher am Samstag, dem 28. Januar auf dem zweiten Hazelwoodstock in Frankfurt dabei und live zu sehen. Die Sause geht eine komplette Woche! Wahnsinn! Alle Details unter www.hazelwood.de/hazelwoodstock. Bis dahin!

Euer Zoltán

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Rotweinabend in Mannheim

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Samstag, 8:45 Uhr – wir befinden uns bereits auf der Rückreise von Mannheim. Zumindest fünf von uns, die anderen werden sich noch weiter nach Westen bzw. Süden aufmachen. Und der gute Oszkar hat sich bereits in den frühesten Morgenstunden nach Frankfurt verabschiedet und müsste jetzt schon – leidlich ruhiggestellt – in Richtung Cuba unterwegs sein. Guten Flug!

Wir fünf fahren denn also mit noch vom Wein leicht geröteten Nasen durch grautrübes Dezemberwetter. Wie erhofft hielten es die Pfälzer Winzer gestern recht freizügig und verteilten bereits während unseres Soundchecks mundgeblasene Weingläser mit der Aufforderung, wir sollten und müssten eigentlich unbedingt alles probieren. Pfälzer Spitzenprodukte, viel Pinot Noir, gepfropfte Cabernets und wer weiß was noch alles wurden dann auch im Laufe des Abends verköstigt. Sehr angenehm!

Leider war der Rahmen dieser Weinverkostung im großen und hohen Saal des Capitols zunächst nicht unbedingt leicht mit einem Bertholini-Konzert zu vereinbaren. Das Publikum war zu anfangs noch sehr mit dem Thema Rebsaft beschäftigt. Zugegebenermaßen klatscht es sich mit den bereits erwähnten, empfindlichen Gläsern auch eher schwer. Zusätzlich war die Akustik des Saales überraschend problematisch. Umso erstaunlicher, dass gegen Ende des Konzerts doch noch enthusiastisch getanzt, geklatscht und gefeiert wurde. Insofern passen Rotwein und die Bertholinis doch wieder bestens zusammen.

Wirklich überraschend übrigens, dass es an diesem Abend im Capitol tatsächlich nur Wasser und Rotwein zu Trinken gab. Es hielt sich lange das Gerücht von einer privat mitgebrachten Kiste Bier, die aber letztlich nicht ausfindig gemacht werden konnte…

Nun bleibt mir nichts weiter als euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen! Bis demnächst.

Euer Zoltán

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Große Feste stehen an

In diesen etwas ruhigeren und vorweihnachtlichen Tagen ist es schon mal einen Post wert, wenn man ein oder wie hier sogar zwei Konzerte ankündigen kann. Es ist nämlich mal wieder soweit: The Great Bertholinis spielen am kommenden Freitag, dem 16.12. im Capitol in Mannheim. Unser Gastgeber ist das BARRIQUE FORUM PFALZ, eine Vereinigung von Pfälzer Spitzenwinzern, die sich vorgenommen haben die größte Rotweinparty des Landes zu veranstalten. Großartig! Es wird sich also vieles wenn nicht alles um Wein drehen an diesem Abend – speziell um die rote Sorte. Wobei in den Ankündigungen schon grob in zwei Kategorien unterschieden wird. Von 19:00 und 21:00 Uhr werden große Weine verköstigt, danach (ab 21:00 Uhr stehen auch wir auf der Bühne) sollen es dann „Partyweine“ sein. Wir sind sehr gespannt, freuen uns auch auf das Wiedersehen mit DJ Mahmut the First und hoffen natürlich darauf, vielleicht den ein oder anderen großen Rebsaft zu verköstigen. Ich werde berichten.

Ein weiteres und abschließendes Konzerthighlight steht in diesem Jahr dann noch an. Dafür haben wir mit der langjährigen Tradition gebrochen, den Jahreswechsel gemeinsam in stiller Einkehr und asketischer Einöde zu verbringen. Dieses Jahr sind wir also mittendrin im fränkischen Jahrescountdown. Bei unserem Konzert im Rahmen des Nürnberger Silvestivals werden wir wohl den ein oder anderen Blick zurück auf die Glanzlichter des Jahres werfen. Vielleicht gibts aber auch schon die ersten Früchte unserer letzten Wochen im Proberaum zu hören…

Hier nochmal die harten Fakten:
16.12.2011 – Barrique on Tour, Capitol in Mannheim
31.12.2011 – Silvestival, Nürnberg

Bis demnächst im Advent
Euer Zoltán

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Dolle Show – dolle Preise

Erstmal ist noch eine kleine Rückschau angebracht, ich hab immerhin noch gar nichts von unserer dollen Show in der Sonderbar in Coburg berichtet. Die kleine Sonderbar ist ein sonderbar langgezogenes Café, an deren Ende sich ein kuscheliger kleiner Saal öffnet, in dem so etwa 100 Leute Platz finden. Die hier stattfindenden, kostenlosen Konzerte sind dann auch bestens besucht, was wiederum die tapfere Klimaanlage des Saales regelmäßig an (und über) die Grenze ihres Schaffens bringt. Dementsprechend heiß war es in der Sonderbar auch! Sehr schön! In echt…

Jetzt aber zum eigentlichen Hauptanlass dieses Posts: Wir sind wieder Preisträger!!! Nachdem wir erst vor kurzem zum renommierten Plauener Folkherbst zumindest als Teilnehmer eingeladen wurden (das Ergebnis steht noch aus) sind wir nun auch von der Stadt Nürnberg geehrt worden. Im Rahmen der Verleihung der Preise für Kunst und Wissenschaft der Stadt Nürnberg wurde uns am vergangenen Montag in der Nürnberger Taflehalle ein sogenanntes Nürnberg-Stipendium für „herausragende Leistungen“ verliehen. Wir sind begeistert, sehen das natürlich ganz genauso und waren prompt auch bei der Preisverleihung aktiv mit drei Songs beteiligt (hier gibts einen kurzen Artikel und hier sogar einen kleinen Video-Bericht zum Abend). Vorher gabs dieses schöne Foto auf dem Gabor so wunderbar entspannt neben der hiesigen Kulturreferentin sitzt
Foto: H. Gerullis Foto: H. Gerullis

und für die Zugabe wurden wir gar von den erstaunlichen und ebenfalls geehrten Musikern Jurij Kravets (Akkordeon) und Norbert Nagel (Klarinette) … naja „begleitet“ triffts irgendwie nicht richtig … ein wahres Kabinettstückchen ist da passiert, ehrlich! Jedenfalls eine große Freude und Ehre dementsprechend ausgezeichnet zu werden. Wollen wir doch mal sehen, ob daraus im Januar bei der Vergabe des Eisernen Eversteiners in Plauen eine kleine Serie wird.

Euere Kulturpreisträger

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