Late Update: Duisburg / Iserlohn

Endlich mal wieder ein kurzer Einblick in unser Tourleben. Seit Bielefeld ist so einiges passiert, allerdings hat die dichtbesiedelste Gegend Europas leider etwas mit Internetzugängen gegeizt. Wo waren wir stehen geblieben? Richtig, Donnerstag, Bielefeld. Die Sonne bescherte uns zunächst einen tollen Tag auf dem Weg nach Duisburg. Es ist faszinierend, wie leicht die Stimmung von äußeren Umständen hin- und hergeschubbst wird, wenn tagtäglich die hellen Stunden des Tages einzig durch den Transfer von A nach B bestimmt werden. Frühlingssonne bewegt (nicht nur) Bertholinis recht schnell zum Herumalbern, tristes Grau – wie gestern zwischen Duisburg und Iserlohn – lässt den Humor eher ins dunkle abdriften. Ein Wechselbad der Gefühle, aber Familie ist halt Familie!

Also, was ist alles passiert? Der Reihe nach! Ein ausgelassenes Freitag-Abend-Konzert im Duisburger Steinbruch. Eine 10-Mann starke Vorband mit dem unaussprechlichen Namen „The Chimprella Utan Pans“. Volltrunken-tanzende Geburtstagsgäste – neben Geburtstagskind Christoph ist ja außerdem unser eigenes Baby „Planting a tree next to a book“ am Freitag auf den Markt geworfen worden! Halleluja!!! Alle ab in die Läden und einkaufen!

Gestern hat uns dann auch der erste Stau erwischt, daher waren die 87 km nach Iserlohn erst nach stolzen 2,5 Stunden bewältigt. Dort dann der Jazzclub Henkelmann, seineszeichens ältester Jazzclub Deutschlands, eine renommierte Adresse also. Hier kamen zwei Dinge auf überraschende Weise zusammen, die wir so bereits auf der Tour erlebt hatten. Zum einen einige Tische direkt vor der Bühne, die von ernstzunehmenden Zuhörern trotz unüblicher Lautstärke wacker besetzt blieben. Zum anderen zwei vom Publikum initiierte Schnappsrunden für die Band während des Konzerts! Anfängliche, Jazzaura-bedingte Unsicherheiten waren demnach schnell behoben und so wurde es – auch dank Todors vielzitiertem Conferencier-Talent – ein sehr warmherziger Abend mit neuen Freunden im Sauerland.

Für die unmusikalische Überraschung des Tages sorgte gestern allerdings Bruder Oszkar, der sich auf der Treppe beim Ausladen wohl das eine oder andere Band im linken Fuss gezerrt, gedehnt oder gerissen hat. Schlimmere Befürchtungen (wie etwa ein Bruch) konnten im St. Elisabeth-Krankenhaus ausgeschlossen werden, Krücken werden ihn nun wohl noch einige Tage begleiten…

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