Rostock

Ich sollte recht behalten, das Konzert in Rostock war von ganz anderen Parametern geprägt als das vorherige in Hamburg. Das JAZ bezeichnet sich selbst als alternatives Jugendzentrum und hat in den letzten 10 Jahren den neuen Standort – ich scheue mich, dafür den Begriff „Baracke“ zu verwenden – mit großem Einfallsreichtum ausgebaut und in einen (abends) sehr schnuckeligen Club verwandelt. Eine selbst zusammengezimmerte, halbrunde Bühne, mit Teppichen ausgelegt, dahinter rotgelbe Vorhänge und die erstaunlichsten (ebenfalls selbstgebastelten?) Lichteffekte… wenn man von einer ‚gemütlichen Bühne‘ sprechen kann, dann hier.

Auf solcherlei Holz-Manegen fühlt sich die Familie Bertholini bekanntlich sehr wohl! Das scheint auch recht schnell beim Publikum angekommen zu sein, denn bereits nach wenigen Songs wird lautstark applaudiert/gejohlt/gepfiffen und zu unserer eigenen Überraschung singen einige Rostocker bei ‚The waltz & the failure‘ sogar mit. Die haben ihre Hausaufgaben gemacht, die Rostocker! Der Höhepunkt des sehr entfesselten Konzerts ist zweifelsohne ‚Girl behind the wall‘, bei dem letztlich auch die letzte Barriere zwischen Band und Publikum fällt: auf Todors Einladung hin wird die Bühne gestürmt und ganz Rostock tanzt den letzten Song mit uns gemeinsam. Ein wahres Fest!

Am Mittwoch geht es weiter in Dresden, vielleicht trifft man dort ein paar alte Bekannte!

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