Burg Herzberg und ein bisschen Wetzlar

Auch der kreativ schaffende Künstler wird manchmal auf schonungslose Weise von den einfachsten Schikanen des alltäglichen Lebens auf den harten Boden der Realität zurückgeholt. Die kurze Inaktivität auf diesen Seiten ist der simplen Tatsache geschuldet, dass – wie wir alle – auch mein Computer auf ein gesundes Netzteil angewiesen ist. Nur ist in diesem Fall die Suche nach Ersatzteilen überaus einfach…

Zurück zum Leben der Bertholinis: Schon etwas weiter zurück liegt das Konzert in Wetzlar und ich muss zugeben, dass meine Erinnerungen diesbezüglich schon ein wenig verblasst scheinen. Es handelte sich um ein oder vielmehr das Sommerfest im Kulturzentrum „Franzis“, scheinbar die erste Adresse in Wetzlar, wenn man der Homepage glauben darf („Der Live-Club in Mittelhessen!“). In guter Gesellschaft war dann auch den ganzen Tag unter freiem Himmel Live-Musik geboten, wir selbst durften als letzte Band den Abend beschließen. Einmal mehr hatten wir im ansonsten sehr gemischten Klima des Wochenendes (schon in Görlitz spielten wir ja während der kurzen Sonnenscheinphase) großes Glück mit blauem Abendhimmel und einer entsprechend entspannten Atmosphäre. Nach den grandiosen Festival-Erlebnissen der letzten Wochen war es allerdings recht ungewohnt für uns, dass es bei einem Sommerfest neben der Musik natürlich mindestens genauso um Grillen, Kinderspiele, Bierbanksitzen und gesprächige Geselligkeit geht. Ein spezielles Ambiente, mit dem Conferencier und Großmeister Todor allerdings einmal mehr großartig umzugehen wusste. Kompliment!

Am Vergangenen Wochenende war dann wieder Festivalzeit! Vergangenen Freitag waren wir Gast auf der Freakstage des renommierten Burg-Herzberg-Festivals. Auch hier eine spezielle Atmosphäre! Wunderbar! Die beiden bewegten Bilder neben diesem Texte sprechen Bände!

Entgegen dem Namen des Festivals ein sehr sachlicher Empfang seitens der Veranstalter auf dem von viel Liebe und Frieden beherrschten Festival! Sehr herzlich dann die Reaktionen des Publikums. Die beim kurzen Soundcheck noch weitgehend leere Wiese vor der Bühne füllte sich mit den ersten Tönen und war etwa ab der Hälfte des Konzerts gedrängt mit strahlenden und tanzenden Menschen. Man muss an dieser Stelle allerdings bemerken, dass der hiesige Anteil an „Ausdruckstänzern“ vergleichsweise sehr hoch war. Von der Bühne aus kam man dabei fast ins grübeln, wer hier wen besser unterhält! Dem Bertholini an sich bereitet selbiges jedenfalls eine große Freude! Ein von viel Liebe und Frieden beherrschtes Konzert! Wieder spielte uns die Sonne aufs herrlichste in die Karten! Zumindest weitgehend, erst beim Abbauen deuteten sich die Fluten des späteren Abends in Form weniger Tropfen schon etwas an.

Ob uns die Sonne auch am kommenden Wochenende wohl gesonnen bleibt könnt ihr am Samstag in Salzburg beim Fest zur Festspieleröffnung selbst erleben. Bei freiem Eintritt werden wir den historischen Hof Wolf Dietrichsruh beschallen. Und wenn das Netzteil durchhält, lest ihr nächste Woche auch davon…

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