Tag 2 – Mittagssession

Es wurde tatsächlich noch eine längere Nacht gestern, „Run to hide“ erwies sich zunächst als sichere Bank. Ein legendärer first take, der der Live-Version sehr nahe kommt, wurde viel gehört und schon fast zum Sieger das Abends gekürt. Nach einer kurzen Toilettenpause meinerseits fand ich die Band allerdings wieder im Aufnahmeraum und ein längeres Experiment nahm seinen Lauf. Mit etwas Abstand zeigt sich heute, dass einige Mißverständnisse, Cockney Rebel, ein 5-Liter-Kanister Wein und vielleicht auch Janoschs erster Genuss einer Kiwi zu einer ganz anderen Version von „Run to hide führten“. Die kalte Fusion der Ideen aus diesen beiden Takes führten aber heute Mittag zur finalen und glorreichen Version, an der zur Stunde weitergebastelt wird.

Kleiner Einblick in die aktuelle Situation: Oszkar erhält aus mehreren Richtungen Melodien eingesummt, die in einen Instrumentalteil eingebaut werden sollen. Wörterfetzen wie „…Ganzton nach unten…“, „…Pause dazwischen…“, „…lalallalaaaalaa…“, „…zu bluesig…“, „…didodididodidido…“, „…eher wie ein Spinett…“, „…ja, genau! Probieren wirs mal…“, „…den zweiten nicht Dur…“, „…toternster, karibischer Hochlauf…“, „…doch, doch! Dur ist total porno…“ fegen durch den Regieraum. Nicht falsch verstehen, es wird hier durchaus konstruktiv gearbeitet und auf das Ergebnis bin ich jetzt schon mächtig stolz! Der kreative Kochtopf brodelt jedenfalls heftig…

Auch ich werde mich nun wieder mit qualifizierten Zwischenrufen am Geschehen beteiligen. Ihr hört wieder von mir…

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