Von Natur und Demokratie

Wir sind unterwegs im Wendland! Nachdem wir gestern im Herzen desselben – namentlich in Neu Tramm – einige junge und ältere Herzen erfreuen konnten, führt unser Weg heute nahezu an die Ostsee, nach Lübeck geht es. Das Wendland! Es grünt ganz herrlich an diesem frühlingshaften 1. Mai-Morgen in den seichten Hügeln und Wäldern der Gegend. Wenn dann noch der Soundtrack von Into the wild durch den Bus schwebt werden wir alle zu großen Naturfreunden. Dabei kommt natürlich auch zum tragen, dass wir vom langen gestrigen Abend und der herzlichen Stimmung durchaus recht müde aber immer noch positiv beseelt in uns hineingrinsen.

Gleichzeitig wird die Naturidylle, die unsere Augen in allen Richtungen erblicken, durch erstaunlichen Gedanken und Grübeleien in eine zweifelhaftes Zwielicht getaucht. Bizarre Bilder von Demonstranten und unvorstellbaren Polizeiaufgeboten erscheinen vor dem inneren Auge. Diese stille und abgeschiedene Gegend ist hin und wieder eindrucksvoller Schauplatz der Castortransporte und deren erstaunlicher Auswüchse. Unser Gastgeber Marco konnte uns heute Morgen beim Frühstück absonderlich groteske Geschichten erzählen – ein Wahnsinn!

Aber zurück zum gestrigen Abend. Neu Tramm also. Genauer die Kulturstätte „raum2“. Unsere Ankunft dort bzw. unser Abendessen fiel genau mit der Jahreshauptversammlung des hiesigen Kulturvereins zusammen. Wir wurden gar Zeugen der „Präsidentschaftswahlen“ und schon beim anschließenden Soundcheck war klar, dass der „richtige“ Kandidat gewonnen hatte. Wahrscheinlich war die Stimmung auch deswegen sehr ausgelassen im feierlaunigen Publikum. Schon bei den ersten Songs fühlten sich Band und Publikum sichtlich wohl miteinander. Ein sehr erfreuliches Konzert. Einziger Wermutstropfen war und ist das überraschende Fehlen von Bruder János, der leider leider (doppelt!) krankheitsbedingt das heimische Bett hüten muss und daher auf unserer Nordrunde nicht dabei sein kann. Von hier aus noch einmal die allerbeste Besserung geliebter Bruder, Onkel und Cousin!

Mittlerweile hat‘s merklich abgekühlt, das Wendland ist dem Lübecker Umland gewichen und man könnte fast meinen, die Luft sei bereits salzhaltiger geworden. Wir freuen uns auf einen kurzen Abstecher an die Ostsee! Vielleicht bleibt sogar die Zeit dem bevorstehenden Bundesligafinale in Form einer TV-Bar einen spontanen Besuch abzustatten. Man wird sehen!
Ich melde mich morgen wieder von unserer spektakulären Heimreise aus Lübeck…

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Ein Gedanke zu „Von Natur und Demokratie

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