Eröffnen in Wiesbaden

Wir sind wieder unterwegs. Drei Tage lang geht unser Tourwochenende, das gestern Abend mit einer Supportshow für und mit unseren geschätzten Freunden und Labelkollegen von Mardi Gras BB fulminant gestartet ist. Der Schlachthof in Wiesbaden war dabei unser Gastgeber – der Club heißt so. Diese Konstellation – Mardi Gras und The Great Bertholinis im Doppelpack – ist ja mittlerweile schon mehrfach erprobt und für gut befunden worden. Und über die musikalisch hohe Kompatibilität hinaus kann man auch im zwischenmenschlichen Bereich durchaus von gegenseitiger Sympathie sprechen. Für uns also ehrlicher Anlass zur Freude, gleich zwei Konzerte dieser Art in Folge zu spielen.

Natürlich sind die wenigsten Bühnen dafür gemacht, zwei derart vielköpfige Bands an einem Abend aufzunehmen. Man muss da schon etwas zusammenrücken und den einen oder anderen Kompromiss finden. Selten war ich beispielsweise auf der Bühne räumlich so weit von meinem schlagzeugenden Cousin Lobos entfernt wie am gestrigen Abend. Das Problem, auch Backstage genügend Platz für so viele Musiker parat zu haben war gestern allerdings hervorragend gelöst. Die momentan baufällige große Halle des Clubs (ich würde mal schätzen, hier kãmen gut und gerne 2000-3000 Leute unter) stand uns hierfür unter anderem zur Verfügung. Sehenswert!
Eher ungewohnt für uns war gestern die frühe Spielzeit. Als Supportband standen wir schon um kurz vor 8 Uhr auf der Bühne und Anfangs wurde ein Teil derselben durch ein Seitenfenster gar von Tageslicht erhellt. Das tat der Stimmung im Saal aber nicht weh, oh nein! Ich hatte sogar das Gefühl, viele Mardi-Gras-Fans wurden durch einige wild tanzende, offensichtliche Bertholini-Fans wiederum zum mitmachen animiert. Ein sehr angenehmer Effekt! Umso schneller war allerdings unser gekürztes aber nicht weniger feierliches Set zu Ende. Nach hektischem Ab- und Umbau blieb dann natürlich noch der ebenfalls angenehme Teil des Mardi Gras Konzerts. Immer wieder schön!

Aktuell gehts mit staubedingt leider nicht so großen Schritten gen Süden. Schauplatz des zweiten Doppelkonzertes ist Winterthur in der Schweiz. Es kühlt bereits merklich ab, ich will hoffen, dass das kein schlechtes Omen ist. Ich werde mich morgen melden, sobald deutsche Mobilfunknetze uns wieder aufgenommen haben. Bis dahin!

Euer Zoltán

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