Gegen die Schreibblockade

Ich glaube im Grunde, dass es diese unstete Übergangszeit war, die dazu geführt hat, dass ich diesen Post mindestens eine Woche zu spät schreibe. Ich bin sonst überaus bemüht euch möglichst zeitnah von unseren Konzerterlebnissen zu berichten, aber in diesem Fall waren vertrackte, jahreszeitlich bedingte Wechsel im Lebensrythmus mindestens ebenso beteiligt wie die überaus notwendige Konzentration auf andere Dinge. Was soll man machen, auf einmal ist es Abends länger hell und das Wetter lässt mitunter sogar längeres Verweilen unter freiem Himmel zu. Die Hormone sprudeln und durch die dicke Kruste, die sich im Laufe einer langwierigen (und ich glaube da steckten diesmal die schamlosen Herren Herbst, Winter und Frühling echt unter einer Decke und teilen sich den Gewinn) kalten Jahreszeit gebildet hat bricht – wie Löwenzahn durch Beton – eine sonnige Sommer- und Lebenslust! Eigentlich wars ja auch schon im März mal ganz schön, aber nun beginnt einfach die Open-Air-Saison und da kommt mir diese Stimmung mehr als gelegen! Aber bevor ich euch von unseren Freiluftplanungen für die nächsten Wochen berichte, will ich euch wenigstens noch ein kleines Stimmungsbild von unserem Konzert am vorvergangenen Wochenende in Darmstadt berichten.

Der Bandname „Okta Logue“ tauchte vor etwas mehr als einem halben Jahr in unserem Dunstkreis in Form eines Vinyl-Longplayers auf, den wir bei der Hazelwood-Roadshow in Berlin überreicht bekamen. Diese Platte entschwand auch so schnell wie sie gekommen war wieder aus meinem Blickfeld (auf dem Plattenteller eines Bandkollegen), aber kurze Zeit später wurde beschlossen mit den neuen Labelkollegen ein gemeinsames Konzert in deren Heimatstadt Darmstadt zu geben. Im Rahmen des/eines Rock-gegen-Rechts im dortigen Club ‚603qm‘ sollte es dann also vorletztes Wochenende soweit sein. Und schön wars! Donnerwetter!

Ein netter Club mit einer großen Halle (603 Quadratmeter, Knickknack) und recht gemütlichem Außenbereich (die oben erwähnte Sommerstimmung lässt grüßen). Schon bei der ersten Band (Skaya) ist der Saal sehr gut gefüllt und als wir gegen 22 Uhr die Bühne betreten drängt man sich bis dicht vor dir Bühne. Eine Stimmung mit der wie uns für gewöhnlich ohne zu zögern wohl fühlen und das ist an diesem Abend auch ab dem ersten Ton der Fall. Ein großer Spaß schon das eigene Konzert, die größte Überraschung dieses Abends hielt dann aber Okta Logue für mich bereit. Ich war ohne große Erwartungen einfach recht neugierig auf das Konzert und muss an dieser Stelle (in aller Kürze) Benno, Robert und ihren beiden Kollegen ein großes Kompliment machen. Große Show! Ebenfalls großartig ist das letzte Video der Herren, dass seit diesem Abend sogar ohne zu Zwinkern als „award-winning“ bezeichnet werden kann:

Womit wir ganz eindeutig wieder beim Sommer wären, das erste Openair steht schon am kommenden Freitag in Dardesheim an. Rock im Mai heißt das Ganze und findet überaus Co2-freundlich unter 33 Windrädern statt. Wir sind gespannt! Auch danach sind wir unterwegs, die genauen Termine sind nur einen Klick weiter zu finden. Bis demnächst!

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