Welch ein Fest! oder Das Orange Blossom Special 15

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Ich stecke gerade in der Zwickmühle, dass ich wohl leider viel zu matt und unausgeschlafen bin, um all die Schönheiten und Nettigkeiten unseres gestrigen Tages auf besagtem Festival (kurz einfach OBS genannt) gebührend zu schildern. Uns wurde schon im Vorfeld nur Gutes erzählt und auch die Schilderungen von Gabor und Lászlo, die schon am Freitag angereist waren, um beim Konzert unserer schwedischen Freunde von Golden Kanine mitzuwirken, verhießen nur Allerbestes. Letztlich ist die gesamte Veranstaltung geprägt vom wohlwollenden und hoch musikaffinen Miteinander, ein Geist der sowohl am Crèpes-Stand ganz hinten auf dem Gelände, als auch und erst recht vor, auf und hinter der Bühne spürbar ist. Nicht umsonst lautet das diesjährige Motto „You’re at home, baby“. Und tatsächlich: die liebevolle und familiäre Stimmung ist auf dieser kleinen Perle von Festival wohl einzigartig in ganz Deutschland. Ein Traum, dabei zu sein…

Nach einem herrlichen Happen vom bravourösen Buffet ging es für uns relativ zügig zum Um- und Aufbauen, wir sollten doch schon um 15:30 auf die Bühne (und wieder zeigte sich, dass wir trotz unserer großen Besetzung und des daher erhöhten Umbauaufwands in der Lage sind, auch besorgte Stage Manager glücklich zu machen…). Glücklicherweise war nach einem etwas trüben Vormittag mittlerweile der Himmel strahlend blau, so dass der Blick von der Bühne auf wohl über 1000 strahlende Gesichter fiel – tolle Kulisse also. Apropos Kulisse, die Besonderheiten der Bühne müssen hier auch noch erwähnt werden. Diese kann nämlich mit einer mit rotem Samt bespannten Holzkonstruktion, edel anmutenden Teppichen und einem üppigen Kronleuchter im Gebãlk ohne weiteres als Wohnzimmer im Freien bezeichnet werden. Da fühlt sich der Musiker, insbesondere der Bertholini wirklich wie zu Hause! Dementsprechend euphorisch – freilich begleitet von einer nicht zu leugnenden WDR-Nervosität in den ersten Minuten – war dann auch das Konzert. Glückliche Band, guter Sound, Qualitätspublikum, ein traumhafter Samstag Nachmittag also. Der frühe Abend hatte dann mit der kanadischen Band Dan Mangan  noch eine sehr positive Überraschung zu bieten. Und auch der Headliner des Abends – Gisbert zu Knyphausen – zeigte sich schwer begeistert von Festival und Publikum. Es bleibt letztlich ein wohlig-behagliches und sehr positives Glücksgefühl in Erinnerung. Vielen Dank OBS!

Weiter gehts wie so oft schön am nächsten Wochenende auf dem Folkfest in Duisburg. Bis dahin

Euer Zoltán

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