Wir sind drüben!

2012 ist da und wie im letzten Post schon versprochen sind wir tatsächlich sozusagen auf der Bühne ins neue Jahr gestartet. Naja zumindest direkt von der Bühne auf die Dachterasse, aber alles der Reihe nach. Eine auch für Nürnberger Verhältnisse sehr ausgefallene Location hatte sich der Veranstalter des erst zum zweiten Mal stattfindenden Silvestivals für unser Konzert ausgedacht. Die Aula des Johnannes-Scharrer-Gymnasium ist aber wenigstens kein holzgetäfelter und bestuhlter Alptraum aus eigenen Schulzeiten, sondern die große zentrale Halle eines erst in den 70er Jahren erbauten und später ausführlich Asbest-sanierten „modernen“ Gymnasiums. Immerhin die größte Indoor-Location des Festivals. Leider lief der Soundcheck nicht ganz reibungslos und wir mussten mit recht unbefriedigenden Eindrücken pünktlich zur Einlasszeit die schöne Bühne räumen. Aber glücklicherweise konnte später beim Essen noch ein anderer Tonmann zur Kontrolle aquiriert werden, der die bis dato von der Anlage komplett verweigerten Höhen aus seinem Hut zauberte (Großes Dankeschön hierfür, die Rettung für 2011!).

Im nahezu vollen Saal betraten wir dann also guten Mutes gegen 21:45 Uhr die Bühne, um ein wahres Mammut-Set zum Besten zu geben. Unsere vom Motto des Festivals („20 Bands, 10 Locations, 0 Böller“) angefeuerte größte Befürchtung von viel Kommen-und-Gehen während des Konzerts traf nur in sehr geringem Umfang ein, vielmehr sammelte sich im Zentrum vor der Bühne eine sehr ausdauernde enthusiastisch feiernde und tanzende Menge. Drum herum tat allerdings die helle Neonbeleuchtung auf den Gängen des modernen Gymnasium das Ihrige, um die gute Stimmung auch in ihre Schranken zu verweisen (so ganz konnte man das „Aula-Gefühl“ einfach nicht wegblenden). Ein langes Set mit vielen Glanzpunkten, Goldglitzerregen, lange nicht gehörten Klassikern, der vielversprechenden Premiere eines völlig neuen Songs, einigen spontanen Neukompositionen und auch Textvariationen, Oszkar lief – der gute Mann kam immerhin direkt aus Kuba angeflogen und hatte aufgrund einer leichten nervlichen Anspannung beim Fliegen schon viel zu lange kein Auge mehr zugemacht – zu turbulenter Hochform auf und am Ende musste schließlich die zweite Zugabe genügen, sonst wären wir wahrlich nicht vor dem Jahreswechsel auf die (das geheime Prunkstück der Location) riesige Dachterasse des Gebäudes gekommen, wo wir schließlich gerade noch rechtzeitig aus dem Treppenhaus gespült wurden, um die ersten Glockenschläge des neuen Jahres willkommen zu heißen und uns gegenseitig um die Hälse zu fallen. Silvester eben, ihr kennt das…

Und das neue Jahr startet schon sehr vielversprechend. Entgegen unseres Vorhabens, uns im Proberaum zu verkriechen hat uns unsere Mutter Hazelwood zu einem letzten prunkvollen Festival in die heiligen Hallen des Hazelwood-Studios eingeladen. Die viel gerühmte Yellowstage schließt für immer ihre Pforten und lädt zu diesem Anlass die gesamte musikalische Belegschaft ein, ihr die letzte Ehre zu erweisen. Wir folgen dem Ruf natürlich gerne und sind daher am Samstag, dem 28. Januar auf dem zweiten Hazelwoodstock in Frankfurt dabei und live zu sehen. Die Sause geht eine komplette Woche! Wahnsinn! Alle Details unter www.hazelwood.de/hazelwoodstock. Bis dahin!

Euer Zoltán

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