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Studio – Tag 5

Es bleibt weiterhin spannend hier im Studio! Was ist gestern noch passiert? Die gesammelte Kraft aus der gestrigen Schäufelepause wurde anschließend in Song Nummer 9 investiert. Für den Song kursieren zwei Arbeitstitel: „Endlessly in love“ und die einfachere Bezeichnung „Dögel“. Der Song wurde im Vorfeld arrangement-technisch als die noch größte Baustelle im neuen Material identifiziert. Insofern wurde schon auf dem Rückweg vom Bratenessen über potentielle Änderungen diskutiert. Nach langem (und erfolgreichem) experimentieren stellte sich dann schließlich heraus, dass sich das neue nun erarbeitete Ergebnis eigentlich nur wenig von der ursprünglichen Fassung unterscheidet. Kleine Änderung – große Wirkung! Trotzdem hat „Dögel“ bzw. „Endlessly in love“ seinen ganz eigenen Charme behalten und ist gerade deswegen ein besonderes Schätzelein auf dem neuen Album. Ihr werdet es früher oder später hören, hoffe ich.
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Das war gestern, heute ist natürlich auch schon wieder einiges geschehen. Zunächst wurden die Aufnahmen leider verzögert, weil durch den nächtlichen Regen Teile des Aufnahmeraums leicht unter Wasser standen. Die diversen Pfützen – die größte in Todors Gesangskabine – haben glücklicherweise aber keine weiteren Schäden am Equipment angerichtet. Dementsprechend wurde flugs umgebaut und Laszlo spielte das Nord (-Piano) für den 10. Song „Sticks & stones“ mit uns Anderen im großen Aufnahmeraum ein. Der Song sperrte sich allerdings ungewohnt lange dagegen, tatsächlich aufgenommen zu werden. Erst wollten diverse Übergangsparts nicht so wie wir wollten und dann hatte auch noch das richtige Tempo ein Wörtchen mitzureden. Schlußendlich ist aber mittlerweile ein sehr guter Take gelungen, über den gerade noch weiter Drums, Kuhglöcke und natürlich die Bläser eingespielt wurden und werden.

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Zu den Fotos von heute muss ich noch anmerken, dass wir den heutigen Tag zum Bad-T-Shirt-Day erklärt haben. Das heißt jeder von uns trägt das unterste Shirt aus seinem Kleiderschrankstapel.

Sound für mich wars das jetzt schon. Die jetzt noch offenen Songs werden in kleinerer Besetzung (ohne Bass und Schlagzeug) eingespielt. Obendrein kann ich ab morgen den Produktionsprozess nicht mehr in vollem Umfang begleiten (muss arbeiten). Ich hoffe trotzdem, morgen Abend noch weiter vom hiesigen Treiben berichten zu können. Wir werden sehen…

Euer Zoltán

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Studio — Tag 4

Es wird langsam schwierig den Überblick zu behalten! Was ist schon aufgenommen? Bläser hier, Banjo da, Glockenspiel dort… Aber ich werde versuchen, das Erreichte zusammenzufassen. Der gestrige Tag wird als ein Produktiver in die Bandgeschichte eingehen. Nachdem „Apart“ und auch „Lonely G“ – abgesehen vom Gesang – fertig aufgenommen waren kam Song Nummer 6 an die Reihe, Arbeitstitel ‚Staying alive‘ (böse Zunge würden behaupten nach „Come together“ schon der zweite Coversong – mit nichten). Eine sehr ruhige getragene Nummer mit Gitarrenschwerpunkt, da kommts freilich ganz auf den ‚magic take‘ an. Dieser kam jedoch dank Licht-aus-Räucherstäbchen-an schon beim dritten Versuch zustande. Magisch! Zu allem Überfluss wurde gestern, nach einer leider unvollständigen Pizzabestellung (Gábor bekam Solidaritätsstücke), noch Song Nummer 7 begonnen: „By your side“. Mmmmmh, ist der schön geworden! Ebenfalls recht reduziert, tolles Klavier, sehr stimmungsvoller Abend-Take! Unser 3-Songs-an-einem-Tag-Vorsatz hat also mehr oder weniger geklappt. Feierabend.
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Mit „By your side“ ging es dann heute morgen noch weiter. Gitarre ausbessern, Bläser aufnehmen und Schlagzeug doppeln. Ich glaube der Song könnte mein persönlicher Überraschungshit des Albums werden! Seit etwa zwei Stunden befassen wir uns mittlerweile erfolgreich mit „Heartbeat“ (Song Nummer 8). Soll heißen: der Basistake ist nach kurzer Diskussion und wenigen Sound- und Detailanpassungen im Kasten. Akustikgitarre und Banjo sind ebenfalls aufgenommen bzw. ausgebessert. Die Gerüchteküche brodelt: „Heartbeat“ wurde von den Experten im Vorfeld als die erste Singleauskopplung des Albums gehandelt. Im Moment (noch ohne Bläser und Gesang) ist diese Prognose sicherlich noch nicht zu dementieren. Ihr werdet sehen…

Soweit so gut, Oszkar beginnt nun mit Gitarrenoverdubs! Geplant ist allerdings auch ein sonntägliches Schäufele als Stärkung für die noch verbleibenden zwei bis vier Songs. Mahlzeit!

Bis bald
Euer Zoltán

Studio — Tag 3

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Gestern Nachmittag folgten noch einige Stunden mit Song Nummer 4 „Apart“. Es gab einiges zu tun. Erster Einsatz von Banjo, Kontrabass, Organetta (siehe zweites Foto)und Flügelhorn. Auch am Arrangement wurde noch gefeilt und diverses ausprobiert, das Ergebnis ist einmal mehr wundervoll. Ein entspanntes gemeinsames Essen beim Italiener (Per Baco – mmmmh) war der angemessene Ausklang von Tag 2.

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Heute morgen fing dann der frühe Vogel Oszkar den Einspielwurm und ergänzte diverse Gitarrenparts. Nächster Song – mittlerweile nahezu komplett – ist jetzt „Lonely G“. Laszlo ist gerade dabei dafür die Melodikaspur einzuspielen, dann folgen noch Bläser und die Live schon eingesetzten Wein- und Bierflaschen in der Strophe. Wenn alles gut geht klappen heute noch zwei weitere Songs, wir werden sehen…

Alles gut im Studio!
Euer Zoltán

Studio — Tag 2

Es geht weiter hier in den heiligen Kellerhallen des Lonestar Studios. Seit heute morgen um 10 wird munter am dritten Song „Come together“ (kein Cover) gearbeitet. Nachdem die ersten beiden Songs wie geplant aufgenommen wurden haben wir erstmals größere Umbauten vorgenommen, d.h. das Arrangement etwas verändert. Der vorher etwas schräge C-Teil wurde durch eine Unterwasserstrophe ersetzt. Besser jetzt, viel besser!

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Aktuell spielen jetzt wieder die Bläser über unseren Rohbau, was mir hier immer die Gelegenheit zum bloggen gibt. Danach geht es wohl mit der Hitsingle „Heartbeat“ weiter. Ich melde mich, muss jetzt aber wieder die Ohren spitzen…

Euer Zoltán

Studio — Tag 1

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Es ist soweit, wir befinden uns im Studio. Gestern Abend wurde aufgebaut, seit heute Morgen aktiv eingespielt. Song Nummer eins – „Lost & Found“ – ist bereits im Kasten und gerade eben ist auch der zweite Song – Arbeitstitel „Reddest of the lights“ – von allen Beteiligten abgenickt worden. Demnach sind nun die Bläser an der Reihe. Aufgrund der räumlichen Situation können wir diesmal nicht alle komplett live einspielen. Gabor, Laszlo und Ferenc sind gezwungen bzw.
in der komfortablen Situation nun nachträglich dazu einzuspielen. Und ich bin mir sicher, es wird wundervoll. Schon jetzt ist das was hier aus den Boxen kommt äußerst erfreulich. Wo soll das noch alles hinführen? Ich werde berichten und verbleibe vorerst freundlichst

Euer Zoltán