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Lebenszeichen

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Es ist die berühmte halbe Ewigkeit her, dass die großen Bertholinis im Studio waren. Aber heute ist es mal wieder so weit – im Ernst. Für einen recht spontanen Samplerbeitrag haben wir uns einen Tag bei Lonestar eingemietet. Aufgenommen wird ein neuer Song namens ‚Blind & Toothless‘. Viel Ukulele, Glockenspiel, Gesang, wenig Schlagzeug, Bläser spielen Tasteninstrumente, Gastsängerinnen sind auch mit von der Partie. Der aktuelle Eindruck ist schonmal phänomenal, ich werde berichten, sobald es etwas zu hören gibt…

Tag 4 – Wieder Nachtschicht

Guten Abend meine Damen und Herren! Leider hatte wordpress.com wohl in den letzten Stunden Probleme, die Seite war nicht erreichbar. Mittlerweile sind wir aber wieder online und ich kann euch lieber spät als nie die Ereignisse des heutigen Tages schildern. Was ist passiert in den letzten 24 Stunden? Der gestrige Abend war erstaunlich kurz, was hauptsächlich der Tatsache geschuldet war, dass wir den Song „Lost the key“ in einem phänomenalen „first take“ auf Festplatte bannen konnten. Die ersten Overdubs und Ausbesserungen dauerten bis kurz nach Mitternacht und wir waren erstmals in dieser Woche vor 2 Uhr im Bett – wohliges Ausschlafen nach getaner Arbeit also, sehr schön!

Der heutige Tag war geprägt von langwieriger Aufbauarbeit. Ich bin mir nicht sicher, ob wir uns die schwierigeren Songs bis zum Ende aufgespart haben, oder ob einfach die Ansprüche ob der ersten Erfolge gestiegen sind. Die Arbeit an den ersten beiden Songs des heutigen Tages gestaltete sich jedenfalls deutlich schwieriger als bisher. Das Ergebnis kann sich allerdings sehen lassen! Sowohl Todors Song „Zucker Serenade“ (ganz mondän mit teilweise deutschem, teilweise englischem Arbeitstitel) als auch Oszkars „Sweet Marylou“ (Arbeitstitel) haben sich äußerst prächtig entwickelt. Mittlerweile ist auch der Basistake von „Happy to be here“ im Kasten und erster Optimismus macht sich breit. Nachdem nun der Großteil der Songs aufgenommen ist, wird das Bild des neuen Albums immer deutlicher. Und was für eines! Der lange vermiedene Vergleich mit der letzten Platte – einer sehr hohen Meßlatte – kann nun selbstbewusst angetreten werden. Erste wirre Stimmen wollten heute Nachmittag von einer Steigerung sprechen, in der jetzigen Euphorie würde wir dem wohl alle zustimmen. Jeder Tag hier ist allerdings so lange und intensiv, dass – und das geht uns wirklich allen so – wir uns beispielsweise an die Lieder von Dienstag schon kaum mehr erinnern können. Ein seltsames Phänomen! Ein objektiver Vergleich wird wohl erst mit etwas Abstand möglich sein. Ganz abgesehen davon, dass Albumtitel und Coverartwork noch ein gutes Wort mitzureden haben.

Für morgen bleiben nun noch zwei weitere Songs, ein durchaus machbares Pensum. Wir freuen uns diebisch über das entstandene Material und ich habe so das Gefühl, dass diese Platte noch einmal einen deutlichen Schub in der Bandhistorie bedeutet! Bis morgen…

Tag 3 – Abenteuer mit Klaus Nomi

Wie sollte es anders sein, wir sind immer noch hier in Frankfurt, die Stimmung hält! Kleinere Streits und heftige Diskussionen zeigen nur, dass hier mit voller Energie und Liebe gearbeitet wird. Seit meinem letzten Post gestern Mittag sind zwei weitere Songs im Kasten (vom endgültigen Gesang mal abgesehen). „Who do you trust“ – wie „Run to hide“ ein Song, der schon viele Konzerte auf dem Buckel hat – erwies sich gestern Nacht noch als mehr oder weniger harte Nuss. Die ersten Weichen waren schnell gestellt, aber der Teufel stuk auch hier im Detail. Bis spät in die Nacht wurden Gesangsphrasen gedroschen, soll heißen: an den Melodien gefeilt. Wir haben das Ergebnis der gestrigen Nacht heute noch nicht gehört, man darf gespannt sein…

Der heutige Tag begann dementsprechend etwas später, aber umso produktiver. Unter dem Arbeitstitel „Adore“ wurde – nicht ohne vorher gemeinsam ein Klaus-Nomi-Video zur Inspiration zu konsumieren – wieder etwas sehr Überraschendes auf die Beine gestellt. Nach einigen kleinen Ausbesserungsarbeiten werden aktuell die mehrstimmigen Gesänge entwickelt und skizzenhaft eingesungen. Der endgültige Gesang soll mit etwas Abstand erst in einigen Wochen aufgenommen werden. Zum Abschluss noch der Hinweis auf die ersten optischen Eindrücke unserer ersten Tage aus diesem schönen Studio über den Flickr-Link hier zur Rechten oder hier.

Mit welchem Song es im Anschluss weitergehen soll, ist momentan noch offen, eine lange Nachtschicht ist aber wohl wieder sehr wahrscheinlich, ich melde mich wahrscheinlich morgen wieder…

Tag 1 in Frankfurt

Nur kurz und knapp: Es ist kurz nach halb zwölf Uhr nachts und die Arbeit ist in vollem Gange. Nach ausgiebigem Soundcheck stand heute zunächst eine Sichtung der neuen Songs an, um sich gemeinsam mit den Herren Hazelwood einen Eindruck über die konkrete Richtung des neuen Albums zu machen. Mittlerweile ist die Band-Basis für den ersten Song bereits aufgenommen und man tüftelt an diversen mehrstimmigen Gesangspassagen. Nach den vielen Stunden der Vorfreude in diesen heiligen Hallen nimmt die Euphorie langsam deutlich Fahrt auf. Der zweite Song soll heute noch angegangen werden. Wer uns im letzten Jahr live gesehen hat, kennt „Run to hide“ vielleicht schon in seiner ursprünglichen Form. Mal sehen, wir weit wir noch kommen und welchen Weg der besagte Live-Klassiker in dieser Nacht noch nimmt…

Endlich zurück im Studio

Willkommen zurück liebe Blog-Gemeinde! Ich hab lange nichts von uns hören lassen, eine anstrengende Zeit liegt hinter uns. Von einer neuen CD war ja schon des öfteren die Rede in den letzten Wochen und Monaten, jetzt ist es endlich soweit. Nach vielen intensiven Proben, heißen Diskussionen, unglaublich vielen Ideen und Songfragmenten, immer mehr und immer noch neueren Ideen, die ältere Ideen ablösen und danach doch wieder umgeworfen werden, ist es jetzt also endlich tatsächlich so weit: wir sind wieder im Studio. Jetzt in diesem Moment!

Es ist Sonntagabend in Frankfurt und abseits des Karnevalstrubels und der lauten Euphorie um olympische Winterspiele wurden die Hazelwood’schen Türen ein weiteres Mal für uns geöffnet. Der heutige Sonntag wird für Eingewöhnung und Aufbau genutzt, ab morgen wird produziert! Das eben schon angesprochene neue Material ist dieses Mal selbst für uns ziemlich neu. Wir sind quasi mittendrin im kreativen Prozess und umso gespannter, was nun hier im Studio mit unseren ganz frischen Schöpfungen passieren wird. Ich werde in den nächsten Tagen hoffentlich mehr berichten können.

Tag 3 im Studio

war ein guter Tag. Wir sind kurz davor, den vierten Song des Tages zu beginnen.

Große Überraschungen gab es an den ersten Tagen, neun Songs sind jetzt in den Grundfesten fertig und die Platte wird noch weitaus aufregender als wir absehen konnten. Die Arbeit ist in Zügen wahnsinnig, extatisch und groß. Wolfgang hat für die Songs des Abends übernommen und durfte prompt seinen Favoriten aufnehmen. Beiziehungsweise wir. Mal sehen, um wieviel Uhr Oszkar heute im Regieraum einschläft – dieses Bild bietet eine Grundruhe, die das Weitermachen gerade bei anstrengenden Teilen erst möglich macht.

Oszkar, ALpha und Omega

Wir sind bei Euch.

Tag 1 im Studio

Der dritte Song sollte demnächst abgeschlossen sein – eine gute Quote für einen Tag, der zwei der arbeitsintensivsten Songs enthält. Es ist etwas für Herz und Kopf geboten. Eben entwickelt sich eine Arabeske, die umgehend entschärft wird.

Ab sofort findet Ihr Fotos aus dem Studio hier, wir werden dranbleiben.

Studio Tag 1

Von der Front,

László