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Willkommen in 2015

So berauschend wie das letzte Konzertjahr in Wiesbaden zu Ende ging – nochmal ein großes Dankeschön an alle die da waren und vor allem an die überaus großartige Crew des Schlachthofs – so beschaulich wurde es dann im Familienkreis um den Jahreswechsel. Und weils dazu so gut passt und einfach so schön ist, hier noch einmal unser sentimental-rückblickendes Super-8-Roadmovie zu ‚Heart Heart Stereo‘.

Und es geht natürlich auch im neuen Jahr weiter und zwar schon am kommenden Wochenende im Stuttgarter Laboratorium (31.1.). Ein neuer Clubtermin in Braunschweig ist ebenfalls fix und auch bei den Open-Airs kommt etwas Bewegung auf, ich hoffe ich kann demnächst Termine kundtun. Soweit so gut, ich hoffe man sieht sich in Stuttgart.

Zoltán

Reddest of the lights

Bevor im Herbst endlich unser viertes Album ‚Brothers & Devils‘ erscheint hauen wir schon nächste Woche einmal kräftig auf die große Veröffentlichungspauke. Der Song ‚Reddest of the lights‘ von eben diesem Album erscheint vorab als Single. Und als hätten wir’s genau so geplant, könnt ihr euch schon seit gestern das Video zu dieser Single bzw. zu einer Liveversion davon ansehen.

Dieses schöne Stück Film ist in Zusammenarbeit mit Jan Kerscher (Audio) von Ghost City Recordings im gleichnamigen, idyllisch gelegenen Studio entstanden. An den Kameras waren Marius Roos und Benjamin Roth zu Gange, geschnitten haben es dann Lászlo, Oszkar und Jan. Ob das mit dem Schwarzlicht und den roten Fahrradlampen wirklich so klappen würde, war uns bis zum Drehtag selbst nicht klar, aber: es ist prächtig geworden, oder nicht? Danke an Oszkar für die Idee, Chris Hielscher fürs Mastern und an alle anderen Beteiligten für alles Andere!

Und als wär das nicht schon Grund zum Feiern genug, hat es das Video gleich in die Videos der Woche bei intro.de geschafft. Weiter so!

Herzberg und die Werbetrommel

Liebe Freunde, es ist soweit. Der offizielle Startschuss zur Promowelle für den Release unseres dritten Albums steht unmittelbar bevor. Und ehe ich euch vom vergangenen Wochenende und dem Burg Herzberg Festival erzähle gibt es heute ein cineastisches Wohlfühl-Bonbon aus dem Hause Bertholini. Wir klopfen diesmal gar am Tor zur HD-Welt (wers mag und sichs leisten kann, stelle gleich auf 720p und Vollbildmodus). Voller Stolz gratuliere und danke ich den Machern des Werks und präsentiere gleich hier unten dran die Wohnzimmerversion von Time Machine:

Gut geworden? Wir sind für Feedback und Kritik immer gern zu haben, immer her damit!

Kommen wir nun zum letzten Wochenende. Schon im letzten Jahr schrieb ich an gleicher Stelle vom großen und renommierten Burg Herzberg Festival. Waren wir damals noch auf der kleinen Bühne am Rande des Campinggeländes vertreten, dürften wir dieses Jahr auf der großen Hauptbühne ran. Das ganze findet tatsächlich seit 1968 auf dem Herzberg statt (eine Burg konnte ich auch dieses Jahr nicht entdecken) und bei einem Teil der Festivalbesucher könnte man sich durchaus vorstellen, dass sie sich bereits als Kinder auf der hiesigen Festivalwiese tummelten. Diese Wiese ist übrigens geradezu prädestiniert für ein solches Festival, von der Bühne steigt das herrliche Grün kontinuierlich an, so dass man auch in etwa 100 Metern Entfernung noch einen ungetrübten Blick auf die Selbige werfen kann. Das lässt schon ein wenig die Dimensionen der Veranstaltung erahnen. Wenn man darüber nachdenkt, dass am Abend vor unserm Konzert New Model Army und Jeff Beck die gleiche Bühne betreten haben, wähnt man sich schon im großen Rock-Olymp.

Von den Größen der Musikhistorie ist allerdings am frühen Sonntagnachmittag nicht mehr allzu viel zu spüren. Nur der Kater der Bühnentechniker und die tiefen Furchen der Trucks im aufgeweichten Geläuf lassen Großes erahnen. Wir betreten also am Sonntag bereits um 14:45 Uhr die Bühne, seit 12 Uhr mittags hat die Amsterdam Klezmer Band den frühen Festivalvögeln eingeheizt. Die Stimmung ist tatsächlich schon überraschend ausgelassen! Viele tanzen bereits in der Mittagssonne vor der Bühne und das Geschrei nach Zugaben hört sich nach mindestens 19:30 Uhr an. Der Rest der riesigen Wiese ist bis zum Horizont gut bedeckt von üppigen Deckenlagern und Sonnenzeltburgen – wie gesagt, ein großes Festival.

Ja nun, was kann man erzählen von unserem Konzert? Es gab weitere Live-Premieren zu vermelden: zwei Songs vom im Herbst erscheinenden neuen Album haben den Weg ins Liveset gefunden. Für Bright Days kam sogar erstmals ein Rhodes-Piano zum Bertholini-Einsatz. Mannomann! Ein eher unmusikalischer Höhepunkt des Konzerts war ein (zumindest für mich) recht spontaner Heiratsantrag eines Festivalgastes auf der Bühne. Auch von hier nochmal ein ganz dickes „Herzlichen Glückwunsch!“ von der ganzen Familie Bertholini. Auf einem Festival, das sich selbst mitunter als „Hippie Convention“ bezeichnet ist – und darüber schrieb ich ebenfalls letztes Jahr – die Dichte an begeisterten und ausdrucksstarken Tänzern deutlich über dem Durchschnitt. Das treibt tolle Blüten! Und die schönste davon passierte beim letzten Song (wiedermal die zweite Zugabe: Whispering Fools): ein riesiger Kreis von sich an den Händen haltenden Menschen. Und dank Oszkars geschickter steuernder Einwirkung kam es zu einer spontanen choreographischen Kumulation im Zentrum des Kreises, exakt zum Höhepunkt des Songs – ganz großes Kino!

Schon am kommenden Freitag sind wir wieder unterwegs, diesmal im Boarischen. Zunächst am Nachmittag zu on3-Südwild in Wasserburg am Inn (sobalds was zu sehen gibt, sach ich Bescheid) und dann gleich weiter zum Kuahgartn Open Air im nahen St. Leonhard u.a. mit Urlaub in Polen, den Fotos und dem Jeans Team. Bis dann!

Ausverkauft!

Es war schon öfter voll auf unseren Konzerten der letzten Wochen! Aber so voll, dass an der Eingangstür das Schild „AUSVERKAUFT“ angebracht werden musste war es bisher nicht. Bis gestern Abend im Nürnberger MUZclub (ein im übrigen sehr gemütlicher und frisch umgestalteter Live-Club mitten im berlinigen Stadtteil Gostenhof). Randvoll war der MUZclub und dementsprechend eng, stickig und schweißgeschwängert war auch die Atmosphäre – wie geschaffen für ein erneut besonderes Konzerterlebnis. Wirklich ein besonderes Vergnügen auf dieser nicht sehr hohen, mit Teppichen ausgelegten Bühne vor roten Samtvorhängen die ganze Bandbreite des neuen Albums vorzustellen. Sehr aufmerksame Menschen, die Nürnberger! Wirklich wundervoll wars bei euch!

Umso trauriger waren wir, als wir erfuhren, dass leider an die 50 Menschen vor der leider bereits geschlossenen und eben erwähnten Tür mit dem „AUSVERKAUFT!‘-Schild standen und nicht mehr in den Club kamen. Wer auch immer von euch gestern nicht mehr reinkam in den proppenvollen MUZclub, der möge uns doch einfach eine kurze Mail oder einen Gästebucheintrag schreiben. Wir überlegen uns eine kleine Extraüberraschung für euch!

Und nun habe ich die Ehre einer nicht alltäglichen Ankündigung: wir haben – genauer gesagt habe ich gerade – ein neues Video von uns online gestellt. Wenn ihr also nicht sowieso schon draufgeklickt habt, sei gesagt, dass das ganze vor mittlerweile schon zwei Wochen in Leipzig in der Moritzbastei aufgenommen wurde. Ihr erinnert euch? Das war die Bühne mit dem erstaunlichen Licht! Aber seht selbst…

Und wo wir schon gerade bei den Online-News sind. Auf last.fm gibt es seit kurzem das komplette neue Album zum reinhören. Viel Spass! Am kommenden Donnerstag geht es mit unserer ganzjährigen Tour zu eben jener CD weiter. Drei Stationen hat unser langes Wochenende: über Braunschweig und Berlin (hier kommt es zum langersehnten Wiedersehen mit Friendly Rich und seinen einzigartigen Kumpanen den Lollipop People) geht es am Samstag bis in den ganz hohen Norden nach Kiel. In diesem Sinne… Ahoi!